Dennert Baustoffwelt GmbH & Co. KG

Das Lego-Prinzip im Massivbau

Nürnberg-Fürth-Erlangen | 03.06.2014

Bildquelle: dennert.de
Bildquelle: dennert.de

Neues Massivbausystem lockt über 80 Baufachleute nach Herzogenaurach.

Über 80 Baufachleute aus ganz Franken waren aus gutem Grund nach Herzogenaurach gekommen. Ein neues, von der Schlüsselfelder Bauideenschmiede Dennert entwickeltes - Bausystem eröffnet im massiven Hausbau neue Perspektiven: Weg von wochen- oder monatelangen nervenzehrenden Baustellenphasen, hin zu einer schnellen, wetterunabhängigen, Zeit und Geld sparenden präzisen Bauweise mit vorgefertigten Bauteilen - quasi nach dem Lego-Prinzip. Somit kann die komplette Gebäudehülle aus einer Hand erstellt werden, sogar nach individuellen Plänen.  

Zunächst war leichte Zurückhaltung zu spüren in den mit Architekten, Bauingenieuren, Energieberatern und Bauamtsentscheidern dicht gefüllten Reihen im schmucken Ambiente des Herzogenauracher Novina-Hotels. Längst ist Dennert in ganz Deutschland für seine Vorreiterrolle im Massivbau mit werkseitig vorgefertigten Bauteilen bekannt. Hier ging es nun wieder um eine echte Innovation. Die Begeisterung, mit der Dennert-Prokurist Christof Wirth sein neu entwickeltes Bausystem vorstellte und dessen richtungsweisende Vorzüge mittels Videos und praxisnahen Modellen veranschaulichte, übertrug sich rasch auf das Auditorium. Die Zurückhaltung wich einer lebhaften Diskussion über die neuen Perspektiven, die sich damit im privaten Wohn- und auch im Objektbau eröffnen.

„XCON“, so heißt das neue Bausystem, bedeute „Präzision von Anfang an. Denn die Baustelle wird weitgehend in die Fabrik verlagert. Es wird praktisch wetter- und handwerkerunabhängig und termingenau gebaut“, so Wirth. Aus dem Werk kommen die Fertigteile direkt zur Baustelle. Anstatt wie bisher Stein auf Stein zu setzen, werden Wände, Decken, Treppen und viele andere Bauteile fix und fertig angeliefert und blitzschnell montiert. Was bislang auf der Baustelle wochen- oder gar monatelang dauerte, wird schon im Werk erledigt: Ob großformatige Außenwandelemente mit Fenstern, Elektroleerrohre, Wärmedämmverbundsysteme, Deckenelemente, Kamine aus einem Guss, extravagante Treppenlösungen oder wärmegedämmter Dachstuhl. „XCON“ gibt es wahlweise in zwei Ausbaustufen, mit oder ohne Dämmung, Fenster, Türen, Dach.

Und auf Wunsch auch mit Raumklimadecke zum energiesparenden und behaglichen Heizen, Kühlen und Lüften. Ebenfalls eine bahnbrechende Dennert-Errungenschaft und für Christof Wirth längst eine Herzensangelegenheit. Zur massiven Fertigteildecke „DX-Therm“, unlängst sogar zur Bauinnovation des Jahres gewählt, gesellt sich nun ein neues Klima-Profilsystem. Laut Christof Wirth das „vielleicht cleverste Flächenheizsystem überhaupt“, dessen Flexibilität seinesgleichen sucht. Es kann als Fußboden- Wand-, Decken, Dachschräge- und als Sockelleisten-Heizung - oder auch zur Kühlung – eingesetzt und jedem Grundriss angepasst werden, im Neubau und in der Modernsierung. Die genial-einfache Konstruktionsweise ermöglicht die enorm kurze Montagezeit von nur 1-2 Tagen durch den Heizungsmonteur oder Trockenbauer.

Noch bis in die Abendstunden dauerte der Meinungsaustausch der Bauexperten am üppigen Buffet. Und viele waren sich einig, dass künftig wohl so manches Haus nach dem „Lego-Prinzip“ gebaut werden würde.

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